Verbraucher sollen besser vor unseriösen Geschäftspraktiken im Internet und am Telefon geschützt werden. Die Koalition einigte sich auf ein Regelungspaket, das noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll. Verbraucherschützer kritisierten, die Pläne griffen zu kurz.
Der japanische Autobauer Toyota ruft rund 1,3 Millionen Fahrzeuge wegen verschiedener Mängel in die Werkstätten. Betroffen sind Fahrzeuge in den USA, in Japan, Kanada und Mexiko. Toyota fiel in den vergangenen Jahren bereits mit Rückrufaktionen auf, war jedoch 2012 wieder der größte Autohersteller.
Die EU kommt der Deutschen Bahn im Streit um ihr Schienennetz entgegen. Ein Vorschlag von EU-Verkehrskommissar Kallas sieht vor, dass die Bahn das Schiennentz neben dem Fahrbetrieb betreiben kann, beide Bereiche aber streng getrennt werden müssen. Aus Deutschland kam Kritik an dem Reformvorschlag.
In der jährlichen Rangliste zur Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen bewegt sich Deutschland im europäischen Mittelfeld. Problematisch sei hierzulande vor allem die abnehmende Vielfalt der Presse, heißt es. An der Spitze der Rangliste stehen Finnland, die Niederlande und Norwegen.
Es ist ein beispielloser Fall in den Niederlanden: Vier Bauern aus Nigeria wollten vom Ölkonzern Shell Entschädigung für die Umweltzerstörung in ihrer Heimat erstreiten. Zwar erklärte das Gericht, der Mutterkonzern sei nicht verantwortlich. Doch Shell Nigeria wurde zu Schadensersatz verurteilt.
Als Hitler vor genau 80 Jahren zum Reichskanzler ernannt wurde, wusste Inge Deutschkron nicht, "was eine Jüdin ist". Doch von da an habe sie einer Minderheit angehört. Den Holocaust überlebte die heute 90-Jährige im Untergrund. Im Bundestag erinnerte die deutsch-israelische Autorin an die Opfer der Nazi-Diktatur.
Mit gut einer Milliarde Euro will die internationale Staatengemeinschaft die verheerende Lage syrischer Bürgerkriegsopfer verbessern. Ein Drittel der gesammelten Gelder soll den Menschen in Syrien zugutekommen, der Rest den inzwischen fast 700.000 Flüchtlingen in den Nachbarländern.
Eine Potsdamer Elterninitiative darf ein Jungengymnasium eröffnen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Das Land Brandenburg hatte sich strikt gegen getrennte Schulen für Jungen und Mädchen gewehrt. Initiator des Projekts ist der Laienorden Opus Dei.
Seit Jahren kämpft der größte deutsche Energiekonzern E.ON mit schwachen Börsenwerten. Doch heute war die Aktie stark gefragt und war zeitweise größter Dax-Gewinner. Dabei hatte das Unternehmen Eckdaten für 2012 und einen Ausblick für 2013 vorgelegt, die keine positive Überraschung boten.
Die "Frankfurter Rundschau" bekommt mehr Zeit für die Suche nach einer Rettung vor der Pleite. Insolvenzverwalter Schmitt kündigte an, dass er Verkaufsgespräche mit zwei Investoren fortsetze. Doch selbst im Falle einer Übernahme droht der Traditionszeitung ein radikaler Personalabbau.
Erneuter Rüffel für Rumänien: In ihrem aktuellen Bericht kritisiert die EU-Kommission unter anderem die fehlende Unabhängigkeit der rumänischen Justiz und den anhaltenden Druck auf die Richter des Landes. Rumäniens Regierung weist die Kritik allerdings zum Teil zurück und behauptet, der Bericht enthalte Fehler.
In Spanien hat sich die Rezession weiter verschärft. Im vierten Quartal 2012 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Ministerpräsident Rajoy kündigte im Parlament ein neues Konjunkturpgrogramm an. Spanien kämpft noch immer mit den Auswirkungen der Finanzkrise.
Die Bundeswehr hat mit dem Aufbau eines Stützpunktes im Senegal begonnen, von dem die Mali-Hilfe koordiniert werden soll. In Mali selbst stehen französische Soldaten vor der Einnahme der letzten Islamisten-Hochburg Kidal. Zahlreiche Islamistenführer flohen in die Berge nahe der algerischen Grenze.
"Vergewaltigung ist nicht cool" - tausendfach hängen Plakate mit dieser Aufschrift in Neu-Delhi. Die Idee zur Kampagne hatte ein Werbegrafiker. Er fordert nach der tödlichen Attacke auf eine junge Frau wie viele andere mehr Respekt für Frauen. Doch der Protest ist schon leiser geworden, beobachtet Gabor Halasz.
Israels Luftwaffe hat offenbar an der Grenze zwischen Syrien und dem Libanon einen Lastwagenkonvoi mit russischen Luftabwehrraketen angegriffen. Israel hatte wiederholt mit Angriffen auf Transporte gedroht, die Waffen an die radikalislamischen Hisbollah-Miliz in den Libanon bringen könnten.
Die letzte Hochburg der Islamisten in Mali ist unter Kontrolle der französischen Armee. Ein Sprecher der Streitkräfte bestätigte, dass Soldaten in der Nacht Stellung in der Stadt Kidal bezogen haben. Am Wochenende hatten französische und malische Soldaten bereits Timbuktu und Gao eingenommen.
Die rund elf Millionen illegal in die USA gekommenen Einwanderer schöpfen neue Hoffnung. In einer Grundsatzrede kündigte US-Präsident Obama jetzt eine grundlegende Reform des Einwanderungsrechts an. Es wäre die erste in den USA seit über 25 Jahren.
Der Ausbau der Windenergie in Deutschland kommt voran. 2012 seien 1008 Windenergieanlagen neu installiert worden, teilte der Bundesverband WindEnergie mit. Zudem seien vergangenes Jahr 20 Prozent mehr Leistung ans Netz gegangen als 2011. Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind weiter an der Spitze.
Die Kommunen befürchten explodierende Kosten durch den neuen Rundfunkbeitrag. Die Stadt Köln stoppte die Zahlung vorerst. Der Städte- und Gemeindebund forderte, die neue Regelung zu überarbeiten. Die Öffentlich-Rechtlichen Sender zeigten Verständnis. Unvertretbare Belastungen sollten vermieden werden.
59 Staaten beraten in Kuwait über Hilfen für die syrischen Flüchtlinge. Bei der Konferenz geht es darum, Spendengelder zu sammeln - aber auch um die Frage, wer diese verteilen soll: Die Opposition befürchtet, dass Präsident Assad mit der Verteilung von Hilfsgütern sein politisches Leben verlängern könnte.