Der Jahresbericht von "Human Rights Watch" kritisiert die jungen Demokratien im Nahen Osten. Ägypten etwa ignoriere Frauenrechte und Meinungsfreiheit. Auch in Libyen sei die Lage labil. Die Rote Laterne geht aber an Russland: 2012 sei dort "das schlimmste Jahr seit der Sowjetzeit" gewesen.
Bei einer Explosion vor der US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara sind angeblich zwei Menschen getötet worden. Mehrere Menschen wurden zudem verletzt. Die Ursache der Explosion ist noch unklar. Möglicherweise handelt es sich um einen Selbstmordanschlag.
Die Linkspartei will sich nach einem Zeitungsbericht in ihrem Wahlprogramm dafür aussprechen, Jahreseinkommen ab einer halben Million Euro zu 100 Prozent zu besteuern. Parteichef Riexinger sagte, die Kappung der Einkommen ab 500.000 Euro sei "eine Demokratiesteuer".
Der Kinofilm "Zero Dark Thirty" über die Tötung von Osama bin Laden fesselt und verstört zugleich. Zahlreiche Folterszenen sorgen für heftige Diskussionen. Zudem präsentiert der Film so viel Insiderwissen, dass mancher Politiker bereits Geheimnisverrat aus Militärkreisen wittert.
David Beckham wechselt zu Paris St. Germain. Der 37 Jahre alte ehemalige Kapitän der englischen Fußball-Nationalelf unterschrieb einen Fünf-Monats-Vertrag mit dem französischen Erstligisten. Der Mittelfeld-Star hatte sich im November nach fünf Jahren vom US-Club Los Angeles Galaxy mit dem Gewinn der Meisterschaft verabschiedet.
Nach Berichten über einen israelischen Luftangriff haben der Iran und Syrien mit Vergeltung gedroht. Es gebe "die Option, mit einem Überraschungsangriff zurückzuschlagen", sagte der syrische Botschafter im Libanon. Das iranische Außenministerium erklärte, der Angriff werde "Folgen" nach sich ziehen.
Werden zwei Frankfurter Tageszeitungen zu einer? Schon seit Tagen war darüber spekuliert worden, dass die "FAZ" die "FR" übernehmen könnte. Jetzt ist klar: Sie will es zumindest. Das Bundeskartellamt bestätigte, dass ein Antrag auf eine sogenannte Sanierungsfusion geprüft wird.
Die "New York Times" sieht sich Angriffen chinesischer Hacker ausgesetzt. Wie das Blatt selbst berichtet, konzentrierten sich die Angriffe auf ihren Bürochef in Schanghai, Barboza. China wies die Vorwürfe empört zurück. Auch das "Wall Street Journal" wurde nach eigenen Angaben Zielscheibe chinesischer Hacker.
Der Krisen-Autohersteller Opel bekommt am 1. März wieder einen neuen Chef: Wie erwartet bestimmte der Aufsichtsrat den Ex-VW- und Continental-Manager Neumann zum neuen Vorstandschef. Er löst Übergangschef Sedran ab, der erst seit dem Sommer amtiert. Die IG Metall begrüßte die Ernennung.
Seit der Schließung der letzten Hertie-Kaufhäuser im Jahr 2009 liegen die Gebäude in vielen Städten brach. Die betroffenen Kommunen wollen nun das Baugesetzbuch ändern, um künftig beim Verkauf verfallender Immobilien mitreden zu können. Dabei sollen auch Eigentümer übergangen werden können.
Der Bundestag berät heute über die Zweckmäßigkeit eines NPD-Verbots. Auf SPD-Antrag wird diskutiert, ob sich das Parlament einem Verbotsantrag der Länder anschließen soll. Zudem beschäftigt sich der Bundestag mit einem generellen Verbot von Firmenspenden an Parteien.
Das Oberlandesgericht München hat die Anklage gegen die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Zschäpe in vollem Umfang zugelassen. Zschäpes Verteidiger Stahl bestätigte entsprechende Medienberichte. Damit muss sich die 38-Jährige wegen des Verdachts der Mittäterschaft an den Morden des NSU verantworten.
Experten des UN-Menschenrechtsrates haben in einem Bericht den sofortigen Rückzug aller israelischen Siedler aus den Palästinensergebieten gefordert. Zur Begründung heißt es, die Besiedlung verletze die Menschenrechte der Palästinenser. Israel wies den Bericht als "voreingenommen" zurück.
Tagelang rätselten Kriminalisten, wer eine solche Tat vollbringen konnte. Offenbar unter den Augen der Öffentlichkeit war in Hannover das Wahrzeichen jener Firma geklaut worden, die den Deutschen das Wort "Keks" beschert hatte. Dabei konnte es doch nur einen geben, der sich das 20 Kilo schwere Messinggebäck unter den Nagel reißen würde. Und der hat sich jetzt gemeldet.
Kardinal Meisner hat seine Meinung über die "Pille danach" geändert: Nach einer Vergewaltigung sei der Einsatz zur Verhinderung einer Zeugung vertretbar. Eine junge Frau war nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung in zwei katholischen Kliniken abgewiesen worden, weil die Ärzte die Pille nicht verschreiben wollten.
Die Stadt Köln zahlt nun doch wieder Rundfunkgebühren - allerdings vorerst so wie 2012 und nicht nach dem neuen System. Sowohl die Stadt als auch der WDR bestätigten eine Einigung. Unterdessen beschweren sich nun auch Hessens Städte über starke Kostensteigerungen durch den neuen Rundfunkbeitrag.
Das Bundeskartellamt verlangt wegen illegaler Preisabsprachen von mehreren Süßwarenherstellern Bußgelder von insgesamt 60 Millionen Euro. Zuvor hatte es jahrelange Ermittlungen gegeben. Der Schokoladenhersteller Ritter kündigte bereits Einspruch gegen Bußgelder von 7,5 Millionen Euro an.
In Deutschland gab es im Januar erstmals seit März wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose, die Zahl stieg auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der Zuwachs war aber schwächer als erwartet. Agenturchef Wiese sagte, die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich kaum ausgewirkt.
Zu nachgiebig, zu israelkritisch, zu unabhängig - Chuck Hagel, der Wunschkandidat Obamas für das Amt des US-Verteidigungsministers, ist umstritten. Und das auch in seiner eigenen Partei, den Republikanern. Heute muss Hagel, hochdekorierter Vietnam-Veteran, dem Senat Rede und Antwort stehen.
Gegen Ende der Frist hatte es noch mal einen Endspurt gegeben - nun steht offiziell fest: Das Volksbegehren gegen die Studiengebühren in Bayern ist erfolgreich. Mehr als die nötigen zehn Prozent aller Wahlberechtigten unterschrieben. Nun kommt der Volksentscheid - es sei denn, der Landtag schafft die Gebühren noch selbst ab.