Das kann nun auch nicht richtig sein, dass das Kirchenamt in Kiel bleibt, und der Bischofssitz nach Schwerin angesiedelt wird. Kann so eine kostensparende Verwaltung arbeiten? Sicher ist es auch problematisch, das Kirchenamt umziehen zu lassen. Auch das würde enorme Kosten produzieren. Jedoch der Bischofssitz in Schwerin als Augleich für für die Ferne zu Kiel zu verhandelt ist auch kontraproduktiv.
Warum bleiben die Mitarbeiter der Verwaltzung nicht einfach zu Hause, und erledigen Ihre Arbeit von dort, heutzutage findet die meiste Verwaltung eh über EDV statt, diese ist letztlich von jedem Ort der Welt zu erledigen. Der Buchung oder Personalabrechnung ist es völlig egal, ob sie von Kiel, Schwerin oder Husum erledigt wird. Diese neue Variante würde zum einen Kosten sparen, die tägliche Fahrt zur Arbeit, Heizung der Büroräume, Miete usw.
Für Besprechungen und Besucherkontakte könnte man kleine ünerschaubare Zentren vor Ort einrichten. Entsprechend würde diese Termine gebündelt wahrgenommen werden. Das wäre eine wirkliche Reform, zukunftsorientiert und letztlich sparsam. Schon heute sind viele Meetings übers Netz per Online - Konferenz möglich und sinnvoll.
So jedenfalls, was die " künftige Nordkirche " beabsichtigt ist kein gute machbarer Weg und wenn diese praktischen Fragen nicht geklärt werden können, sollte man lieber von der Fusion Abstand nehmen, als etwas beschließen, das letztenendes sich als schlecht für alle Beteiligten herausstellt. Dies würde dann schlimmsten Falls noch mehr Verunsicherung und Rückzug einzeler ggf. bedeuten können. Damit ist dann niemand mehr gedient, aber allen geschadet.
Vielleicht sollte man überlegen, wie die kirchliche Arbeit so organisiert werden kann, das vor Ort die Kirchensteuer ankommt, damit die Menschen wieder und weiter spüren das dass was sie an Kirchensteuer zahlen auch für Belange von Menschen vor Ort ausgegeben wird. So wie es jetzt, bzw. zukünftig laufen soll, bleibt kein Geld für gemeindliche Arbeit.