Spätestens 2015 muss das Maximum des Treibhausgas-Ausstoßes ereicht werden, sagt IPCC-Chef Rajendra Pachauri nach sechsjähriger Arbeit. Er und seine rund 2500 Kollegen werden gehört, und sie erhalten am 10. Dezember 2007 den Friedensnobelpreis für ihre Mühen, unmissverständlich vor der Erderwärmung zu waren.
Grundlage ihrer Arbeit ist die 1988 von den Vereiten Nationen in die Welt gerufene IPCC, um ein klaren Bild vom Klimawandel und dessen Flogen zu bekommen.
Ich selber habe 1978 im Rahmen meines Gemeindepraktikum in der Kirchengemeinde Mümmelmannsberg im Hamburger Osten mit Jugendlichen an einem Theaterstück zur Zerstörung der Ozeonschicht mitgemacht. Kernaussage war, dass das Treibgas, das unmittelbar in die Atmosphäre gelangt erst nach 25 Jahren als Schädlich für den Menschen sich dastellt.
Erschreckend, das die UN nochmal 10 Jahre brauchte, um dieses so bedeutende Thema dann so zu plazieren. Noch erschreckender, das insgesamt 30 Jahre vergehen mußten, bis offensichtlich dem letzten klar geworden ist, " Es gibt keine Zeit mehr zu verschenden", so UN. Generalsekretär Ban Ki Moon um den Klimareport von Valencia zusammenzufassen. Dieser Bericht ist Grundlage für die UN-Klimakonferenz Anfang Dezember 2007 auf Bali.
Heute steht eindeutig fest, der Mnsch selber ist dabei, seine Lebensgrundlage zu gefärden.
Er selber bedroht die Menschheit mit dem millionenfachen Tod, wenn die Temperatur auf unserem Planeten steigt.
Dürre in Afrika und Südeuropa, Überschwemmungen der Flussdeltas und der Verlust fruchtbaren Landes in Asien, starke Niedeschläge und Stürme in Nordeuropa, das Schwinden des Grönland- und Packeises und der damit verbundene Untergang der kleinen Inselstaaten, mehr Kriege mehr Ifektionskrankenheiten, das Ende ganzer Ökosysteme ist Folge dieses achtlosen Handels.
Der stellvertretende Vorstizende der IPCC-Arbeitsgruppe III, Professor Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg, fasst alles so zusammen: " Ja, der Mensch ist schuld am Klimawandel. Ja, wir haben beriets jetzt alle Mittel dazu in der Hand. Aber: Wir müssen sofort anfgangen."
Das Problem: Kohlendioxid, das heute aus Motoren und Kraftwerken strömt, entfaltet seine dramatische Wirkung erst später.
" Wir müssen den Menschen erklären, dass das, was wir gerade tun, noch in 100 Jahren Wirkung zeigt. Aber dann nützt eine Verhaltensänderung nichts mehr. Wir sind am Scheidweg und stehen vor einem neuen Schriitt der Menschwerdung" sagt Hohmeyer. " Wenn wir diesen Schritt nicht schaffen, sind wir nicht überlebensfähig."
Angesichts der energiehungrigen, sich rasch entwickelnden Staaten wie China und Indien sowie der weiter ablehenden haltung der USA scheint derzeit der millionenfache Tod wahrscheinlicher.